Hauptmenü
VLN 4. Lauf: Mercedes SLK mit Pech & Panne
Fast rabenschwarzes Wochenende für Motorsport Sing. Der SLK der Mercedes-
Zum 4. Lauf dem 53. ADAC ACAS H&R Cup trat Motorsport Sing mit seinem SLK 350VLN mit den Fahrern Bertin Sing, Friedhelm Mihm und Newcomer Heiko Eichenberg, der sein zweites Rennen bestritt, in der Klasse V6 der Serienwagen bis dreieinhalb Litern Hubraum an.
Bei freundlichen Wetterbedingungen nahmen die drei Mercedes-
So begann dann auch Bertin Sing bei viel Verkehr und mit „frischem“ Auto mit einer sehr guten Zeit von 10:13. Nach drei Runden übergab er das Steuer an Heiko Eichenberg, welcher gleich eine sehr starke Runde mit Trainingsbestzeit von 9:49.029 hinlegte. Dann wollte Friedhelm Mihm auf Zeitenjagd gehen. Doch bevor der SLK-



Nachdem sich der Start des Rennen wegen Probleme mit der Zeitnahme verzögert hatte, fand das Team von Motorsport Sing schnell einen guten Lauf. Startfahrer Friedhelm Mihm fuhr mit dem Mercedes SLK sofort sehr schnelle Rundenzeiten und markierte in seiner 4. Runde eine neue Bestzeit von 9:40.830. Schon sah man den Stern von Motorsport Sing beim 4. VLN Lauf aufgehen, als der Mercedes-
Oje, der SLK sah hinten ganz schön geknickt aus? Aber Schrott? Nein, Schrott bzw. nicht fahrbar war der Mercedes von Motorsport Sing deswegen aber nicht. Da ging doch ncoh was! Jetzt schlug die Stunde der erfahrenen Monteure im Team. Innerhalb von nicht einmal 45 Minuten wechselten die flinken Hände der Motorsport Sing Mechaniker die komplette linke hintere Achshälfte inklusive Antriebswelle. Heiko Eichenberg brachte den SLK wieder zurück ins Rennen. Das Lenkrad des Mercedes stand zwar schief -
So ärgerlich der Rennverlauf mit dem abgeschossenen Mercedes SLK auch war, so bewies man bei Motorsport Sing eine tadellose sportliche Einstellung. Hut ab! Als das Rennen nach dem Unfall für den Mercedes SLK faktisch schon gelaufen war, gaben die Mannen von Motorsport Sing nicht auf. Sie krempelten die Ärmel hoch, legten sich ins Zeug und gaben ihr Bestens, um das Rennen zu Ende zu fahren. Warum die Mühe, wo es doch keinen Lorbeer mehr zu gewinnen gab? Weil man das als faire und gute Sportsleute eben so macht. Und weil das Dabeisein und nicht das Gewinnen um jeden Preis ein sportlicher Wert an sich ist. Bei Motorsport Sing stimmt offenbar die Einstellung. Von dieser Haltung dürfen sich diejenigen Fahrer, welche sich per Ellbogentaktik durch die Reihen boxen, ruhig mal eine Scheibe abschneiden!